Lektion 32: Infinitiv (ל- + Verb) in allen Binjanim. Modalkonstruktionen

So arbeitest du mit dieser Lektion

  1. Lies — versteh, dass der Infinitiv im Hebräischen ל- + Verbstamm ist und jeder Binjan seine eigene Infinitivform hat (5 Minuten).
  2. Merk dir sechs Modalwörter — tsarikh, yakhol, kheday, efshar, asur, mutar. Sie eröffnen einen Großteil der „modalen" Rede.
  3. Durchlauf der Binjanim — schreib je einen Infinitiv aus jedem Binjan auf. Das Auge muss das Muster sofort erkennen.
  4. Durchlauf der Personen — ani tsarikh / ani tsricha / hu tsarikh / hi tsricha / anachnu tsrikhim / atem tsrikhim. Genus und Numerus des Modalworts kongruieren mit dem Subjekt.
  5. Unpersönliche Formen — trainiere separat Konstruktionen ohne Subjekt: tsarikh la'avod, efshar lir'ot, asur le'ashen — „man muss arbeiten", „man kann sehen", „rauchen ist verboten".

5 % — verstehen, dass der Infinitiv für alle Personen und Zeiten einer ist; 95 % — sein Erkennen in jedem Binjan trainieren und das automatische Wählen des Modalworts.


Teil 1: Das Wichtigste zum Infinitiv im Hebräischen

Der Infinitiv im Hebräischen = Präfix ל- (le-) + Verbstamm. Das ist eine Form, die sich nicht ändert nach Person, Genus und Numerus — wie das deutsche „schreiben", „arbeiten".

Im Deutschen ist der Infinitiv „-en/-n": schreiben, lesen, gehen. Im Hebräischen ist das Pendant das Präfix ל- vor dem Stamm:

  • schreibenלכתוב (likhtov)
  • sprechenלדבר (ledaber)
  • gehenללכת (lalekhet)

Wichtig: Der „Stamm", der nach ל- kommt, hängt vom Binjan ab. Jeder der sieben Binjanim hat sein eigenes Infinitivmuster. Das ist nicht dieselbe Form mit verschiedenen Wurzeln — es sind sieben verschiedene Schablonen.

Vergleiche:

BinjanWurzelInfinitivBedeutung
Pa'alכ-ת-בלכתוב (likhtov)schreiben
Pi'elד-ב-רלדבר (ledaber)sprechen
Hif'ilנ-ג-דלהגיד (lehagid)sagen
Nif'alכ-נ-סלהיכנס (lehikanes)hineingehen
Hitpa'elל-ב-שלהתלבש (lehit'lavesh)sich anziehen

Schlüsselidee: Siehst du ein Wort mit ל-? Das ist fast sicher ein Infinitiv. Weiter — erkenn den Binjan am Vokal-Konsonant-Bild. Bis zum Ende dieser Lektion soll dieser Reflex sitzen.


Teil 2: Infinitiv nach Binjanim

2.1 Pa'al — likhtov, lalekhet, lir'ot

Standardmuster Pa'al: ל + i + 1. Konsonant + 2. + o + 3.

WurzelInfinitivBedeutung
כ-ת-בלכתוב (likhtov)schreiben
ל-מ-דללמוד (lilmod)lernen
ש-מ-עלשמוע (lishmo'a)hören
ס-ג-רלסגור (lisgor)schließen
ר-א-הלראות (lir'ot)sehen
א-כ-ללאכול (le'ekhol)essen

Schwache Wurzeln in Pa'al brechen das Muster:

WurzelInfinitivBedeutung
ה-ל-כללכת (lalekhet)gehen
י-ש-בלשבת (lashevet)sitzen
י-ד-עלדעת (lada'at)wissen
נ-ת-נלתת (latet)geben
ל-ק-חלקחת (lakakhat)nehmen

Beachte: Schwache Wurzeln in Pa'al (י, נ, ל, ה am Anfang) ergeben oft Infinitive auf „la-" + …et: lalekhet, lashevet, lada'at, lakakhat, latet. Das ist eine kleine Gruppe hochfrequenter Verben, die man auswendig kennen muss.

2.2 Pi'el — ledaber, lekabel

Muster Pi'el: ל + e + 1. + a + 2. + e + 3.

WurzelInfinitivBedeutung
ד-ב-רלדבר (ledaber)sprechen
ק-ב-ללקבל (lekabel)empfangen, bekommen
ב-ק-שלבקש (levakesh)bitten
ש-ל-מלשלם (leshalem)bezahlen
ב-ק-רלבקר (levaker)besuchen
ח-פ-שלחפש (lechapes)suchen
ל-מ-דללמד (lelamed)jemanden lehren

Falle: Die Wurzel ל-מ-ד ergibt in Pa'al ללמוד (lilmod, „lernen") und in Pi'el ללמד (lelamed, „jemanden lehren"). Binjan-Unterschied = Bedeutungsunterschied.

2.3 Hif'il — lehagid, lehavi

Muster Hif'il: ל + e + h + 1. + a + 2. + i + 3. Das Präfix ה- im Wortinneren ist das Markenzeichen von Hif'il.

WurzelInfinitivBedeutung
נ-ג-דלהגיד (lehagid)sagen (= להגיד ersetzt oft לומר)
ב-ו-אלהביא (lehavi)bringen
י-ש-בלהושיב (lehoshiv)setzen (jdn.)
ס-ב-רלהסביר (lehasbir)erklären
ז-מ-נלהזמין (lehazmin)einladen / bestellen
כ-נ-סלהכניס (lehakhnis)hineinbringen, einführen
ח-ל-טלהחליט (lehachlit)entscheiden

2.4 Nif'al — lehikanes, lehera'ot

Muster Nif'al: ל + e + h + i + 1. + a + 2. + e + 3. Das verdoppelte „ih" am Anfang ist das Markenzeichen.

WurzelInfinitivBedeutung
כ-נ-סלהיכנס (lehikanes)hineingehen
ר-א-הלהיראות (lehera'ot)aussehen, scheinen
ש-א-רלהישאר (lehisha'er)bleiben
פ-ג-שלהיפגש (lehipagesh)sich treffen
ו-ל-דלהיוולד (lehivaled)geboren werden
ז-ה-רלהיזהר (lehizaher)sich hüten, vorsichtig sein

2.5 Hitpa'el — lehit'lavesh, lehishtamesh

Muster Hitpa'el: ל + e + h + i + t + 1. + a + 2. + e + 3. Das Präfix הת- im Inneren ist das Markenzeichen.

WurzelInfinitivBedeutung
ל-ב-שלהתלבש (lehit'lavesh)sich anziehen
ש-מ-שלהשתמש (lehishtamesh)benutzen (Metathese: t↔sh)
ר-ג-שלהתרגש (lehitragesh)sich aufregen
ק-ש-רלהתקשר (lehitkasher)anrufen, sich verbinden
ע-ס-קלהתעסק (lehit'asek)sich beschäftigen (mit etwas)
כ-ת-בלהתכתב (lehitkatev)korrespondieren

Metathese in Hitpa'el: Wenn die Wurzel mit ש, ס, ז, צ beginnt, tauscht der Buchstabe t des Präfixes seinen Platz mit diesem ersten Wurzelkonsonanten: לה-שת-מש statt zu erwartendem לה-תש-מש. Regel aus L17.

2.6 Pu'al und Huf'al — interne Passive

Die passiven Binjanim (L24) haben in der modernen Sprache gewöhnlich keinen Infinitiv. Wenn man „geschrieben werden" sagen will — nimmt man eine Konstruktion mit aktivem Binjan oder mit Nif'al. Das ist eine Eigenheit.


Teil 3: Sechs Modalwörter

„Modal" bedeutet „müssen", „können", „nötig", „sich lohnen". Sechs Wörter decken fast alles ab:

WortBedeutungKongruiert nach Genus/Numerus?
צריך (tsarikh)muss, nötig, sollJa (tsarikh / tsricha / tsrikhim / tsrikhot)
יכול (yakhol)kannJa (yakhol / yekhola / yekholim / yekholot)
כדאי (kheday)es lohnt sich, sinnvollNein, unveränderlich
אפשר (efshar)möglich, man kannNein, unveränderlich (unpersönlich)
אסור (asur)verboten, man darf nichtKann variieren, meist unveränderlich
מותר (mutar)erlaubt, man darfKann variieren, meist unveränderlich

Hauptregel: Modalwort + Infinitiv. Kein „zweites Verb in konjugierter Form" — nach dem Modalwort kommt die ל-Form.

3.1 צריך (tsarikh) — „müssen, sollen, nötig"

Das ist ein Partizip (wie alle Verben im Präsens im Hebräischen), deshalb kongruiert es in Genus und Numerus mit dem Subjekt:

SubjektFormBeispiel
ani (m.) / ata / hutsarikhani tsarikh lalekhet — ich muss gehen
ani (f.) / at / hitsrichaani tsricha lalekhet — ich muss gehen (f.)
anachnu / atem / hemtsrikhimanachnu tsrikhim lir'ot — wir müssen sehen
anachnu / aten / hentsrikhothen tsrikhot ledaber — sie müssen reden

Wichtig: „muss" ist im Deutschen unpersönlich („ich muss"), im Hebräischen aber verbale Konstruktion mit Subjekt. Hebräisch fragt: „wer muss?" — und kongruiert tsarikh nach dem Genus dieses „Wer".

3.2 יכול (yakhol) — „kann"

Auch ein Partizip, kongruiert wie ein gewöhnliches Adjektiv:

SubjektForm
m. Sg.yakhol
f. Sg.yekhola
m. Pl.yekholim
f. Pl.yekholot
  • ani yakhol lavo — ich kann kommen (m.)
  • ani yekhola lavo — ich kann kommen (f.)
  • hem yekholim lehagid — sie können sagen
  • hen yekholot lehishtamesh — sie können benutzen

Unterscheide: yakhol = „fähig / physisch kann". „Darf ich? ist es erlaubt?" — das ist mutar oder efshar, siehe unten.

3.3 כדאי (kheday) — „es lohnt sich, sinnvoll"

Unveränderlich nach Genus und Numerus. Wenn aber an eine konkrete Person gerichtet, wird die Präposition le- mit Pronominalsuffix angehängt:

  • kheday lir'ot et ha-seret ha-ze — es lohnt sich, diesen Film zu sehen
  • kheday lekha lashevet — dir (m.) lohnt es sich, dich zu setzen
  • kheday lakh ledaber ito — dir (f.) lohnt es sich, mit ihm zu reden
  • kheday lahem lavo mukdam — ihnen lohnt es sich, früh zu kommen

Konstruktion: kheday + (le- + an wen) + Infinitiv. Unpersönlich in der Form, aber „Adressat" wird über die flektierte Präposition li / lekha / lakh / lo / la / lanu / lakhem / lahem hinzugefügt.

3.4 אפשר (efshar) — „möglich, man kann"

Unpersönlich. Nie veränderlich. Bezeichnet Möglichkeit oder Erlaubnis:

  • efshar lavo machar — man kann morgen kommen / es ist möglich, morgen zu kommen
  • efshar lehitkasher elay achar kakh — man kann mich später anrufen
  • efshar lir'ot et ha-tafrit? — kann man die Speisekarte sehen?
  • lo efshar lehavin et ze — das kann man nicht verstehen

Sehr häufig in Bitten: efshar bevakasha… — „kann man bitte…?" / „könnten Sie…?".

3.5 אסור (asur) — „verboten, man darf nicht"

Meist unpersönlich, manchmal kongruent. Verbot:

  • asur le'ashen kan — hier darf man nicht rauchen
  • asur lalekhet kazot — so darf man nicht gehen
  • asur lekha le'akhel et ze — du (m.) darfst das nicht essen
  • asur lekulam lehikanes — allen ist es verboten hineinzugehen

3.6 מותר (mutar) — „erlaubt, man darf"

Gegenteil von asur. Auch meist unpersönlich:

  • mutar le'ashen ba-chuts — draußen darf man rauchen
  • mutar li lavo? — darf ich kommen?
  • mutar lakhem lehishtamesh ba-machshev — ihr dürft den Computer benutzen

Unterscheide Paar mutar/asur: Das geht um Erlaubnis. Um physische Möglichkeit — yakhol. Um allgemeine Möglichkeit — efshar.


Teil 4: Unpersönliche Modalkonstruktionen

Unpersönliche Modale: tsarikh + Infinitiv ohne Subjekt = „man muss", „man soll" (allgemein, ohne Angabe, wer).

Das ist eine sehr wichtige Konstruktion im Hebräischen. Sie funktioniert bei tsarikh, asur, mutar, efshar, kheday:

UnpersönlichPersönlich (mit Dativ)
tsarikh la'avod — man muss arbeiten (allg.)ani tsarikh la'avod — ich (m.) muss arbeiten
asur le'ashen — Rauchen verboten (allg.)asur li le'ashen — mir ist Rauchen verboten
mutar lehikanes — man darf hineingehen (allg.)mutar lekha lehikanes — du (m.) darfst hineingehen
efshar lir'ot — man kann sehen (allg.)efshar li lir'ot? — kann ich sehen?
kheday lir'ot et ze — es lohnt sich, das zu sehen (allg.)kheday lekha lir'ot et ze — dir (m.) lohnt es sich, das zu sehen

Unterscheide unpersönlich und persönlich: tsarikh la'avod — „arbeiten ist nötig" (Regel, allgemeine Aussage); ani tsarikh la'avod — „ich muss arbeiten" (über eine konkrete Person). Im ersten Fall steht tsarikh in der m.Sg.-Form als Default (als „Standard-unpersönliche" Form).

Kongruenz von tsarikh / yakhol mit dem Subjekt — alle 8 Formen

Subjekttsarikhyakhol
ani (m.)ani tsarikhani yakhol
ani (f.)ani tsrichaani yekhola
ataata tsarikhata yakhol
atat tsrichaat yekhola
huhu tsarikhhu yakhol
hihi tsrichahi yekhola
anachnu (m.)anachnu tsrikhimanachnu yekholim
anachnu (f.)anachnu tsrikhotanachnu yekholot
atematem tsrikhimatem yekholim
atenaten tsrikhotaten yekholot
hemhem tsrikhimhem yekholim
henhen tsrikhothen yekholot

Spiegel-Prinzip: „Musst du gehen?" (an Mann) → ata tsarikh lalekhet? → Antwort: ken, ani tsarikh lalekhet. An Frau: at tsricha lalekhet?ken, ani tsricha lalekhet. Das Genus der Frage spiegelt sich in der Antwort.


Teil 5: Präteritum und Futur bei Modalverben

Tsarikh und yakhol sind Präsenspartizipien des Binjans Pa'al. Um „war nötig" oder „werde können" zu sagen, wird die Form des Verbs „sein" (haya) in der Vergangenheit oder die Futur-Konstruktion genommen.

ZeitTsarikh (müssen)Yakhol (können)
Präsensani tsarikh lavo — ich muss kommenani yakhol lavo — ich kann kommen
Präteritumhayiti tsarikh lavo — ich musste kommenyakholti lavo — ich konnte kommen
Futuretstrakh lavo — ich werde kommen müssenukhal lavo — ich werde kommen können

Präzisierung: yakhol hat eine eigene vollständige Konjugation im Präteritum (yakholti, yakholta, yakhol…) und Futur (ukhal, tukhal, yukhal…) — das ist ein Pa'al-Verb. Tsarikh dagegen nimmt für die Vergangenheit häufiger haya (hayiti tsarikh / hayita tsarikh / haytah tsricha).


Teil 6: Typische Konstruktionen mit Infinitiv

6.1 Modal + lefamim (manchmal)

  • lefamim ani tsarikh la'avod ba-shabat — manchmal muss ich am Schabbat arbeiten
  • lefamim asur le'ashen, lefamim mutar — manchmal darf man nicht rauchen, manchmal darf man
  • lefamim kheday lashevet ve-lachshov — manchmal lohnt es sich, sich hinzusetzen und nachzudenken

6.2 Modal + im rotse (wenn du willst)

Die Struktur „wenn du willst — dann…" baut sich oft über rotse (wollen) + Infinitiv:

  • im ata rotse lir'ot et ze, ata tsarikh lavo machar — wenn du das sehen willst, musst du morgen kommen
  • im at rotsa ledaber ito, efshar lehitkasher elav — wenn du (f.) mit ihm reden willst, kann man ihn anrufen
  • im hem rotsim lehishtamesh ba-misrad, hem tsrikhim lir'ot et ha-menahel — wenn sie das Büro benutzen wollen, müssen sie den Manager sehen

rotse / rotsa / rotsim / rotsot — an sich „wollen" und funktioniert wie ein gewöhnliches Modalwort: rotse + Infinitiv. ani rotse lalekhet — „ich will gehen". Vergleiche mit tsarikh/yakhol — dieselben Partizipformen von Pa'al.

6.3 Modal-Ketten

Man kann zwei Modalverben hintereinander setzen (mit einem Infinitiv am Ende):

  • ani tsarikh lihiyot yakhol la'avod kol ha-yom — ich muss in der Lage sein, den ganzen Tag zu arbeiten (wörtlich „ich muss können arbeiten")
  • kheday lihiyot yakhol lehasbir et ze — es lohnt sich, das erklären zu können

Beachte den Infinitiv des Verbs „sein" — lihiyot (Binjan Pa'al, Wurzel ה-י-ה). Sehr häufig. Ohne ihn baut sich die Kette nicht auf.

6.4 Unpersönliche Konstruktionen in der öffentlichen Rede

In Ankündigungen, auf Schildern, in Regeln stehen oft unpersönliche Modalverben:

  • asur le'ashen — Rauchen verboten
  • asur lehakhnis okhel — Mitbringen von Speisen verboten
  • mutar lehiknes le-khol echad — Eintritt für alle erlaubt
  • tsarikh lashmor al ha-shket — Ruhe ist zu wahren
  • efshar leshalem ba-kupa — Zahlung an der Kasse möglich

Teil 7: Pflicht, Möglichkeit, Erlaubnis, Verbot — Karte

KategorieWortBeispiel
Pflicht (müssen)tsarikh + Infani tsarikh lalekhet — ich muss gehen
Rat / Nutzen (sich lohnen)kheday (+ le-wem) + Infkheday lekha lir'ot — dir lohnt es sich zu sehen
Physische Möglichkeit (können)yakhol + Infani yakhol la'avod — ich kann arbeiten
Allgemeine Möglichkeit (man kann allg.)efshar + Infefshar lavo — man kann kommen
Erlaubnis (mir erlaubt)mutar (+ le-wem) + Infmutar li lehikanes — mir ist erlaubt einzutreten
Verbot (nicht dürfen)asur (+ le-wem) + Infasur li le'ashen — mir ist Rauchen verboten
Wunsch (wollen)rotse + Infani rotse lir'ot — ich will sehen

Übungsregel: Bevor du „I have to / I can / I may / I shouldn't" sagst — frag dich: Ist das Pflicht (tsarikh), Fähigkeit (yakhol), allgemeine Möglichkeit (efshar), persönliche Erlaubnis (mutar), Verbot (asur) oder Rat (kheday)? Sechs Wörter — wie sechs Kategorien. Vermisch sie nicht zu einem „muss".


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