Lektion 15: Präpositionen mit pronominalen Suffixen — „Präposition + Pronomen = ein Wort"

So arbeitest du mit dieser Lektion

  1. Lies — verstehe das Grundprinzip (5 Minuten, nicht mehr).
  2. Lauf das Paradigma laut durch — jede Präposition durch alle 10 Personen: ani → ata → at → hu → hi → anachnu → atem → aten → hem → hen. Das sind die „Sprach-Tonleitern".
  3. Schreib das Paradigma mit der Hand ab — einmal jedes, als Spalte. Das Auge prägt es sich ein.
  4. Versuch nicht, die Form spontan zu konstruieren. Das ist eine feste Tabelle — auswendig lernen wie das Einmaleins.

Die Regel kennen = 5 %. Den Reflex „mir → li, nicht le + ani" trainieren = 95 %.


Teil 1: Worum es im Kern geht

Im Deutschen ist „mir" schon ein Wort, obwohl es historisch = „zu + ich" ist (lateinisch ad mē → italienisch a me). Wir sagen nicht „zu ich", „zu du", „zu er" — wir sagen mir, dir, ihm. Diese Formen sind zu einem Wort verschmolzen und werden als Ganzes gelernt.

Im Hebräischen genauso — aber für neun Grundpräpositionen auf einmal. Wo das Deutsche „mir" sagt, sagt Hebräisch li. Wo „in dir" — bekha. Wo „mit ihr" — ita. Das ist ein Wort, nicht „Präposition + Pronomen".

Das kann man nicht jedes Mal aus zwei Wörtern „zusammenbauen". Man darf nicht „le + ani" sagen — das wäre ein Fehler und man würde dich nicht verstehen. Man muss sofort li herausgeben.

Prinzip: die Präposition im Hebräischen nimmt ein pronominales Suffix (wie das Substantiv in L18 — sefer + i = sifri „mein Buch"). Es ergibt eine phonetische Einheit: Präpositionsstamm + Personen-Schwanz.

Die gute Nachricht: die Suffixe sind bei allen Präpositionen dieselben. Hast du li / lekha / lakh / lo / la / lanu / lakhem / lakhen / lahem / lahen gelernt — kennst du die Endungen, die an be-, im, al, mul, lifnei, acharei und Dutzende andere ankleben. Die schwierige Nachricht: der Präpositionsstamm ändert sich vor dem Suffix (le- → l-, be- → b-, im → it-/im-), und diese Änderungen muss man gesondert pro Präposition merken.

Hebräisch unterscheidet „ihr" und „sie" nach Genus. Also ist „euch" — lakhem (euch m.) vs. lakhen (euch f.), und „ihnen" — lahem (ihnen m.) vs. lahen (ihnen f.). Immer 10 Formen, nicht 6.


Teil 2: Universaltabelle der Suffixe (EIN MAL lernen)

Bevor wir konkrete Präpositionen analysieren, schau dir das Skelett an — die Personensuffixe. Sie sind für alle Präpositionen gleich und auch für die Possessivformen der Substantive (L18). Einmal gelernt — überall nutzbar.

PersonSuffixLogik
1 sg (ani — ich)-i„mir / mich"
2 m sg (ata — du m.)-kha„dir m."
2 f sg (at — du f.)-kh / -akh„dir f."
3 m sg (hu — er)-o„ihm"
3 f sg (hi — sie)-a / -ah„ihr"
1 pl (anachnu — wir)-nu„uns"
2 m pl (atem — ihr m.)-khem„euch m."
2 f pl (aten — ihr f.)-khen„euch f."
3 m pl (hem — sie m.)-hem / -am„ihnen m."
3 f pl (hen — sie f.)-hen / -an„ihnen f."

Tipp: männlicher Plural — -khem / -hem, weiblicher — -khen / -hen. Das ist ein Paar wie „-im / -ot" bei Substantiven, nur für Pronomen.


Teil 3: Paradigma der Präposition ל- (le-) — „zu, für, wem"

Die häufigste Präposition. Wird überall verwendet: geben wem, sagen wem, gehen wohin, gehören wem.

PersonHebräischTranslitDeutsch
aniלִיlimir
ata (m.)לְךָlekhadir (m.)
at (f.)לָךְlakhdir (f.)
huלוֹloihm
hiלָהּlaihr
anachnuלָנוּlanuuns
atem (m.)לָכֶםlakhemeuch (m.)
aten (f.)לָכֶןlakheneuch (f.)
hem (m.)לָהֶםlahemihnen (m.)
hen (f.)לָהֶןlahenihnen (f.)

Beispiele:

  • אֲנִי נוֹתֵן לְךָ סֵפֶר. — Ani noten lekha sefer. — Ich gebe dir (m.) ein Buch.
  • הִיא אָמְרָה לִי שָׁלוֹם. — Hi amra li shalom. — Sie sagte mir „Hallo".
  • יֵשׁ לָהֶם בַּיִת גָּדוֹל. — Yesh lahem bayit gadol. — Sie (m.) haben ein großes Haus. (wörtlich: „ist ihnen…")
  • לֹא אִכְפַּת לִי. — Lo ikhpat li. — Es ist mir egal. (wörtlich: „nicht wichtig mir")

Achtung: der Besitz wird im Hebräischen über yesh + le- + Suffix gebildet: „ist mir" = ich habe. Yesh li sefer = „ich habe ein Buch". L10 hat das schon erwähnt — jetzt hast du das volle Paradigma.

Falle: lo = „ihm" (Präposition + Suffix). לֹא lo = „nein / nicht" (Verneinung). Verschieden geschrieben (לוֹ vs. לֹא), aber gleich klingend. Unterschied im Kontext.


Teil 4: Paradigma der Präposition ב- (be-) — „in, an, mittels"

Präposition für Ort und Werkzeug: „in Tel Aviv", „mit dem Auto", „per Telefon".

PersonHebräischTranslitDeutsch
aniבִּיbiin mir
ata (m.)בְּךָbekhain dir (m.)
at (f.)בָּךְbakhin dir (f.)
huבּוֹboin ihm
hiבָּהּbain ihr
anachnuבָּנוּbanuin uns
atem (m.)בָּכֶםbakhemin euch (m.)
aten (f.)בָּכֶןbakhenin euch (f.)
hem (m.)בָּהֶםbahemin ihnen (m.)
hen (f.)בָּהֶןbahenin ihnen (f.)

Beispiele:

  • אֲנִי מַאֲמִין בְּךָ. — Ani ma'amin bekha. — Ich glaube an dich (m.).
  • יֵשׁ בּוֹ מַשֶּׁהוּ מְיֻחָד. — Yesh bo mashehu meyukhad. — In ihm steckt etwas Besonderes.
  • הִיא הִתְבּוֹנְנָה בָּהֶם. — Hi hitbonena bahem. — Sie betrachtete sie (m.). (Verb hitbonen + be-)

Beachte die Symmetrie zu le-: der Stamm ändert sich (l- → la-, b- → ba-) im Plural und in der 3. f., aber die Suffixe sind dieselben. Hast du le- gelernt, errätst du die Form von be- zu 80 %.


Teil 5: Paradigma der Präposition עִם (im) — „mit (zusammen)"

„Ich mit dir", „er mit den Freunden", „wir mit euch". Das ist Gemeinsamkeit, nicht Werkzeug. (Für Werkzeug — be-: „mit dem Stift schreiben" = likhtov be-eit.)

Bei der Präposition im gibt es eine Besonderheit: in flektierten Formen ändert sich der Stamm zu it- (historisch eine andere Präpositionsbasis). Merk dir das so wie es ist.

PersonHebräischTranslitDeutsch
aniאִתִּיitimit mir
ata (m.)אִתְּךָitkhamit dir (m.)
at (f.)אִתָּךְitakhmit dir (f.)
huאִתּוֹitomit ihm
hiאִתָּהּitamit ihr
anachnuאִתָּנוּitanumit uns
atem (m.)אִתְּכֶםitkhemmit euch (m.)
aten (f.)אִתְּכֶןitkhenmit euch (f.)
hem (m.)אִתָּםitammit ihnen (m.)
hen (f.)אִתָּןitanmit ihnen (f.)

Beispiele:

  • אַתָּה בָּא אִתִּי? — Ata ba iti? — Kommst du (m.) mit mir?
  • דִּבַּרְתִּי אִתָּהּ אֶתְמוֹל. — Dibarti ita etmol. — Ich sprach gestern mit ihr.
  • הֵם גָּרִים אִתָּנוּ. — Hem garim itanu. — Sie (m.) wohnen mit uns.

Parallelform: in der Umgangssprache hört man oft iti / itkha etc. mit Stamm it-. In der Schrift-/Hochsprache kann immi / immkha vorkommen — dasselbe Konzept. Wir lernen die umgangssprachliche it- als Hauptform.

Nicht verwechseln: im (עִם, „mit") vs. im (אִם, „wenn" — für Konditionalsätze, L33). Verschiedene Wörter, verschiedene Buchstaben (Ayin vs. Alef), gleicher Klang.


Teil 6: Paradigma der Präposition אֵת / אֶת (et) — für das direkte Objekt-Pronomen

Erinnerst du dich an L11? Vor einem bestimmten direkten Objekt verlangt Hebräisch die Partikel et: ani ohev et ha-yeled „ich liebe den Jungen". Ein Pronomen („ihn", „sie", „sie-Pl.") ist von sich aus bestimmt, deshalb muss es zwingend durch et + Suffix gehen. Das sind genau die Formen oto, otah, otam usw. — „ihn, sie, sie-Pl." als direktes Objekt.

PersonHebräischTranslitDeutsch
aniאוֹתִיotimich (Akk.)
ata (m.)אוֹתְךָotkhadich (m.)
at (f.)אוֹתָךְotakhdich (f.)
huאוֹתוֹotoihn
hiאוֹתָהּotasie
anachnuאוֹתָנוּotanuuns
atem (m.)אֶתְכֶםetkhemeuch (m.)
aten (f.)אֶתְכֶןetkheneuch (f.)
hem (m.)אוֹתָםotamsie (m.)
hen (f.)אוֹתָןotansie (f.)

Merk dir die „doppelte" Basis: für 1., 3. Person und „uns" — ot- (wie es sich gehört, mit hebräischem „o"). Für 2. Pl. — et- (etkhem, etkhen). Das ist eine historische Besonderheit; so lernen es israelische Kinder.

Beispiele:

  • אֲנִי אוֹהֵב אוֹתָךְ. — Ani ohev otakh. — Ich liebe dich (f.). (m. Sprecher)
  • רָאִיתִי אוֹתוֹ בַּחֲנוּת. — Ra'iti oto ba-khanut. — Ich sah ihn im Laden.
  • הֵם מַזְמִינִים אוֹתָנוּ. — Hem mazminim otanu. — Sie (m.) laden uns ein.
  • הִיא לֹא מַכִּירָה אֶתְכֶם. — Hi lo makira etkhem. — Sie kennt euch (m.) nicht.

Hauptgedanke: „ich sah ihn" ist ra'iti oto (3 Wörter: „sah-ich ihn"). Man kann nicht ra'iti et hu sagen — der Algorithmus der Sprache ist: et + pronominales Suffix, und Schluss.

Kontrast: et / im — zwei verschiedene Wörter, beide werden manchmal als „mit" übersetzt, aber das ist ein falscher Freund: et ist die „Akkusativ-Partikel", keine Präposition „mit". „Mit Dani" = im Dani. „Dani (Akk.)" = et Dani.


Teil 7: Paradigma der Präposition עַל (al) — „auf, über"

„Auf dem Tisch", „über den Film", „über dich". Der Stamm in flektierter Form ist al- mit Dehnung: alai, alekha, alav usw. Merk sie als Ausnahme — hier sind die Suffixe etwas anders.

PersonHebräischTranslitDeutsch
aniעָלַיalaiauf mir / über mich
ata (m.)עָלֶיךָalekhaauf dir (m.) / über dich
at (f.)עָלַיִךְalayikhauf dir (f.) / über dich
huעָלָיוalavauf ihm / über ihn
hiעָלֶיהָalehaauf ihr / über sie
anachnuעָלֵינוּaleinuauf uns / über uns
atem (m.)עֲלֵיכֶםaleikhemauf euch (m.)
aten (f.)עֲלֵיכֶןaleikhenauf euch (f.)
hem (m.)עֲלֵיהֶםaleihemauf ihnen (m.)
hen (f.)עֲלֵיהֶןaleihenauf ihnen (f.)

Beachte das charakteristische -ei- im Stamm im Plural und in einem Teil der Formen. Das ist dasselbe „gedehnte" Paradigma wie bei lifnei, acharei unten. Merk dir al als „schwieriges" Beispiel — danach erscheinen die anderen einfacher.

Beispiele:

  • הַסֵּפֶר עַל הַשֻּׁלְחָן. — Ha-sefer al ha-shulkhan. — Das Buch liegt auf dem Tisch. (al mit Substantiv — ohne Suffix)
  • דִּבַּרְנוּ עָלֶיךָ. — Dibarnu alekha. — Wir sprachen über dich (m.).
  • מָה דַעְתְּךָ עָלָיו? — Ma da'atkha alav? — Was hältst du von ihm? (wörtlich: was ist deine Meinung über ihn)
  • אַל תִּכְעַס עָלַי. — Al tikh'as alai. — Sei nicht böse auf mich.

Teil 8: Paradigma der Präposition מִן / מ- (mi-, me-) — „aus, von"

„Aus dem Haus", „von der Mama", „größer als ich". Der Stamm in flektierter Form ist mimme- (historisch min + Verstärkung): mimmeni, mimmekha usw.

PersonHebräischTranslitDeutsch
aniמִמֶּנִּיmimmenivon mir / aus mir
ata (m.)מִמְּךָmimmekhavon dir (m.)
at (f.)מִמֵּךְmimmekhvon dir (f.)
huמִמֶּנּוּmimmenuvon ihm
hiמִמֶּנָּהmimmenavon ihr
anachnuמֵאִתָּנוּme-itanuvon uns
atem (m.)מִכֶּםmikemvon euch (m.)
aten (f.)מִכֶּןmikenvon euch (f.)
hem (m.)מֵהֶםmehemvon ihnen (m.)
hen (f.)מֵהֶןmehenvon ihnen (f.)

Beispiele:

  • קִבַּלְתִּי מַתָּנָה מִמְּךָ. — Kibalti matana mimmekha. — Ich habe ein Geschenk von dir (m.) bekommen.
  • הִיא גְּדוֹלָה מִמֶּנִּי. — Hi gdola mimmeni. — Sie ist größer als ich. (Vergleich über mi- + Suffix — L19)
  • הֵם בָּאוּ מֵהֶם. — Hem ba'u mehem. — Sie kamen von ihnen.

Homonymie-Falle: mimmenu = „von ihm" UND „von uns" (identische Form!). Wird durch Kontext und durch Vokalisierung in der Schrift unterschieden: „von ihm" = מִמֶּנּוּ (mit Dagesch im Nun), „von uns" in der Hochsprache = מִמֶּנּוּ oder mei-itanu. Umgangssprachlich sagt man häufiger me-itanu, um Verwirrung zu vermeiden.


Teil 9: Paradigma מוּל (mul) — „gegenüber, vor"

„Mir gegenüber", „vor dem Haus". Einfaches Paradigma mit „regelmäßigen" Suffixen.

PersonHebräischTranslitDeutsch
aniמוּלִיmulimir gegenüber
ata (m.)מוּלְךָmulkhadir gegenüber (m.)
at (f.)מוּלֵךְmulekhdir gegenüber (f.)
huמוּלוֹmuloihm gegenüber
hiמוּלָהּmulaihr gegenüber
anachnuמוּלֵנוּmulenuuns gegenüber
atem (m.)מוּלְכֶםmulkhemeuch gegenüber (m.)
aten (f.)מוּלְכֶןmulkheneuch gegenüber (f.)
hem (m.)מוּלָםmulamihnen gegenüber (m.)
hen (f.)מוּלָןmulanihnen gegenüber (f.)

Beispiel: הַבַּנְק נִמְצָא מוּלִי. — Ha-bank nimtsa muli. — Die Bank befindet sich mir gegenüber.


Teil 10: Paradigmen לִפְנֵי (lifnei) und אַחֲרֵי (acharei) — „vor" und „nach"

Zeitlich und räumlich. Beide enden auf -ei im Stamm — das ist die „Konstrukt"-Form (verwandt mit Smikhut, L20). Daher folgen die Suffixe der gleichen Dehnung wie bei al.

lifnei — „vor"

PersonHebräischTranslitDeutsch
aniלְפָנַיlefanaivor mir
ata (m.)לְפָנֶיךָlefanekhavor dir (m.)
at (f.)לְפָנַיִךְlefanayikhvor dir (f.)
huלְפָנָיוlefanavvor ihm
hiלְפָנֶיהָlefanehavor ihr
anachnuלְפָנֵינוּlefaneinuvor uns
atem (m.)לִפְנֵיכֶםlifneikhemvor euch (m.)
aten (f.)לִפְנֵיכֶןlifneikhenvor euch (f.)
hem (m.)לִפְנֵיהֶםlifneihemvor ihnen (m.)
hen (f.)לִפְנֵיהֶןlifneihenvor ihnen (f.)

acharei — „nach, hinter"

PersonHebräischTranslitDeutsch
aniאַחֲרַיacharainach mir / hinter mir
ata (m.)אַחֲרֶיךָacharekhanach dir (m.)
at (f.)אַחֲרַיִךְacharayikhnach dir (f.)
huאַחֲרָיוacharavnach ihm
hiאַחֲרֶיהָacharehanach ihr
anachnuאַחֲרֵינוּachareinunach uns
atem (m.)אַחֲרֵיכֶםachareikhemnach euch (m.)
aten (f.)אַחֲרֵיכֶןachareikhennach euch (f.)
hem (m.)אַחֲרֵיהֶםachareihemnach ihnen (m.)
hen (f.)אַחֲרֵיהֶןachareihennach ihnen (f.)

Beispiele:

  • בּוֹאִי אַחֲרַי! — Bo'i acharai! — Folge mir! (Befehl an eine Frau)
  • הוּא יָשַׁב לְפָנֶיהָ. — Hu yashav lefaneha. — Er setzte sich vor sie.
  • אַחֲרֵיכֶם, בְּבַקָּשָׁה. — Achareikhem, bevakasha. — Nach euch (m.), bitte. (Höflichkeit an der Tür)

Beachte die strukturelle Parallele lifnei ↔ acharei: beide Serien folgen demselben Schema (-ai, -ekha, -ayikh, -av, -eha, -einu, -eikhem, -eikhen, -eihem, -eihen). Eine gelernt — fast die andere gekannt.


Teil 11: Kurze Wiederholung שֶׁל (shel) — „gehörend zu"

Das war schon in L18 (Possessivität), aber kurz wiederholt, weil shel + Suffix nach denselben Regeln funktioniert.

PersonHebräischTranslitDeutsch
aniשֶׁלִּיshelimein
ata (m.)שֶׁלְּךָshelkhadein (m.)
at (f.)שֶׁלָּךְshelakhdein (f.)
huשֶׁלּוֹshelosein
hiשֶׁלָּהּshelaihr
anachnuשֶׁלָּנוּshelanuunser
atem (m.)שֶׁלָּכֶםshelakhemeuer (m.)
aten (f.)שֶׁלָּכֶןshelakheneuer (f.)
hem (m.)שֶׁלָּהֶםshelahemihr (m.)
hen (f.)שֶׁלָּהֶןshelahenihr (f.)

Beachte: shel ist le- mit Zusatz she- („welches"). Historisch „welches [gehört] zu dir". Daher sind die Suffixe von shel und le- gleich: -i, -kha, -akh, -o, -a, -anu, -akhem, -akhen, -ahem, -ahen.

Beispiel: הַסֵּפֶר שֶׁלִּי, לֹא שֶׁלְּךָ. — Ha-sefer sheli, lo shelkha. — Das Buch ist meins, nicht deins.


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