Lektion 1: Das hebräische Alphabet (Quadratschrift). Erste Laute. Zahlen 1–10
So arbeitest du mit dieser Lektion
- Lies — die Regel verstehen (5 Minuten, nicht mehr!)
- Schreib mit der Hand — jeden Buchstaben 10-mal, sprich dabei seinen Namen aus. Das Auge muss den Buchstaben sofort erkennen.
- Sprich laut — alle Wörter, alle Buchstaben, dreimal. Hebräisch ist kehlig und zischend, gewöhne dich an die neue Artikulation.
- Beschleunige — wiederhole, bis die 22 Buchstaben in 30 Sekunden in beide Richtungen flüssig durchlaufen.
Das Alphabet kennen = 5 %. Auge und Hand trainieren = 95 %. Diese Lektion ist die einzige im ganzen Kurs, in der die Aufgabe rein mechanisch ist. Überspring sie nicht. Ohne flüssige Buchstabenerkennung stockt alles Weitere.
Teil 1: Das Wichtigste zum hebräischen Schreiben
Hebräisch wird von rechts nach links geschrieben. Die Zeile beginnt am rechten Seitenrand und läuft nach links. Beim Blättern ist es umgekehrt: der „Einband" liegt für uns „hinten".
Das ist nicht Kosmetik — das ist ein Umbau des mentalen Modells. Wenn du gewohnt bist, dass Text „wie Wasser nach rechts" fließt, musst du dein Auge hier umerziehen. Die ersten drei Tage ist es unangenehm. Am vierten — normal.
Das zweite Grundprinzip:
Das Alphabet hat 22 Buchstaben — alle Konsonanten. Vokalbuchstaben gibt es nicht.
Das ist kein Druckfehler. Hebräisch schreibt Konsonanten, und die Vokale werden entweder durch besondere Zeichen unter/über dem Buchstaben dargestellt (Nikkud — Lektion 2) oder aus dem Kontext erraten (so machen es alle erwachsenen Israelis — in Zeitungen und Erwachsenenbüchern steht kein Nikkud).
Das dritte:
Fünf Buchstaben haben zwei Formen: eine reguläre (am Anfang/in der Mitte des Wortes) und eine Endform (am Wortende). Die Endform heißt Sofit (סופית, „Endform"). Nur die Form des Buchstabens ändert sich — der Laut bleibt gleich.
Das sind die Paare: כ/ך, מ/ם, נ/ן, פ/ף, צ/ץ. Die Merkhilfe folgt unten.
Das vierte — für den deutschsprachigen Lerner am unerwartetsten:
Der Buchstabe für sich trägt keinen Vokal. Wenn wir den Buchstaben ב sehen, bedeutet das „Konsonant B/V". Welcher Vokal danach folgt — Ba, Be, Bi, Bo, Bu — entscheidet das Nikkud (das in echtem Text fehlt). Das ist das Gegenteil vom Deutschen, wo B einfach B ist, Punkt.
Keine Panik: Bis Lektion 22 wirst du ohne Nikkud lesen und die Vokale aus Wurzel und Mischkal erschließen. Bis dahin gibt dir das Nikkud (Lektion 2) eine vorübergehende Stütze.
Teil 2: Das Alphabet — 22 Buchstaben der Reihe nach
Der Name des Buchstabens ist sein Eigenname (wie „be", „we" bei uns). Laut — wie er im modernen Hebräisch gelesen wird. Translit — wie er üblicherweise in lateinischer Umschrift wiedergegeben wird. Merk dir die Reihenfolge — sie funktioniert wie unser A-B-C, in Wörterbüchern und Indexen.
| # | Buchstabe | Name | Laut | Translit | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | א | Alef | (stumm / „Glottisschlag") | ' / nichts | Klingt selbst nicht; „Träger" eines Vokals. Das ist Mater lectionis — ein Buchstabe als Vokalhinweis. |
| 2 | ב | Bet | B (mit Dagesch) / W (ohne Dagesch) | b / v | In moderner Aussprache: בּ = „b", ב ohne Punkt = „w". Ohne Nikkud aus dem Kontext zu erschließen. |
| 3 | ג | Gimel | G | g | Immer hartes „g", wie in „Garten". |
| 4 | ד | Dalet | D | d | Klares „d". |
| 5 | ה | He | gehauchtes H (wie englisches h) / am Wortende oft stumm | h | Leichter Hauch, kein deutsches „ch". Oft Mater lectionis am Wortende. |
| 6 | ו | Waw | W / O / U | v / o / u | Konsonant W oder Mater lectionis für „o"/„u". Je nach Kontext. |
| 7 | ז | Zajin | S (stimmhaft, wie engl. z) | z | Klares stimmhaftes „s", wie in „Sonne". |
| 8 | ח | Chet | kehliges Ch | ch / kh | Tiefes „ch", aus dem Hals, kratziger als deutsches Hauch-ch in „ach". Lerne es gezielt. |
| 9 | ט | Tet | T | t | Lautgleich mit ת (siehe unten). Der historische Unterschied ist verschwunden. |
| 10 | י | Jod | J / I | y / i | Konsonant „j" oder Mater lectionis für „i". |
| 11 | כ / ך | Kaf / Kaf sofit | K (mit Dagesch) / Ch (ohne Dagesch) | k / kh | כּ = „k", כ ohne Punkt = „ch" (wie ח, aber weicher). Sofit ך — am Wortende. |
| 12 | ל | Lamed | L | l | Etwas weicher als deutsches „l". |
| 13 | מ / ם | Mem / Mem sofit | M | m | Sofit ם — am Wortende. |
| 14 | נ / ן | Nun / Nun sofit | N | n | Sofit ן — am Wortende, lange senkrechte Linie. |
| 15 | ס | Samech | S (stimmlos) | s | Klares stimmloses „s". Lautgleich mit einer Form von ש (siehe unten). |
| 16 | ע | Ajin | (stumm / kehlig) | ' | In moderner Aussprache bei den meisten Israelis — stumm, wie א. Bei orientalischstämmigen Sprechern — ein kehliger Laut. Für uns: schweigt. |
| 17 | פ / ף | Pe / Pe sofit | P (mit Dagesch) / F (ohne Dagesch) | p / f | פּ = „p", פ ohne Punkt = „f". Sofit ף — am Wortende. |
| 18 | צ / ץ | Tzadi / Tzadi sofit | Z (wie deutsches z, „ts") | ts / tz | Wie deutsches „z" in „Zeit". Sofit ץ — am Wortende. |
| 19 | ק | Kof | K | k | Lautgleich mit כּ. Der historische Unterschied ist verschwunden. |
| 20 | ר | Resch | R | r | Kein gerolltes Zungen-r! Kehliges, hinteres R, ähnlich dem deutschen Standard-R. |
| 21 | ש | Schin / Sin | Sch / S | sh / s | Mit Punkt rechts שׁ = „sch", mit Punkt links שׂ = „s". Im unpunktierten Text — aus dem Wort erschließen. |
| 22 | ת | Taw | T | t | Lautgleich mit ט. |
Beachte: in der Tabelle stehen die Buchstaben von links nach rechts — das ist für das deutsche Auge bequemer. Aber im Wort liest man Hebräisch von rechts nach links.
Teil 3: Richtung von rechts nach links — der Umbau des mentalen Modells
Nimm das Wort שלום (shalom, „hallo"). Wir zerlegen es Buchstabe für Buchstabe:
- Der rechteste Buchstabe — ש (Schin) → „sch"
- Weiter nach links — ל (Lamed) → „l"
- Weiter nach links — ו (Waw) — hier Mater lectionis für „o"
- Der linkeste Buchstabe — ם (Mem sofit) → „m"
Wir lesen: sch-l-o-m → „schalOm". Der Vokal „a" nach Sch ist nicht geschrieben — er kommt vom Nikkud (das wir hier weggelassen haben).
Regel: das Auge geht von rechts nach links. Der erste Buchstabe eines Wortes ist rechts. Der letzte — links. Die Endform (Sofit) steht am linken Ende.
Beispiel mit einem ganzen Satz
Der Satz „שלום, מה שלומך?" (shalom, ma shlomkha? — „hallo, wie geht's?"):
- Von rechts gelesen: שלום → shalom
- Komma (steht wie bei uns)
- Weiter — מה → ma („was")
- Weiter — שלומך → shlomkha („dein Wohlergehen")
- Das Fragezeichen am Ende — links, aber „schaut wie bei uns"
Falle 1: Ziffern in hebräischem Text werden von links nach rechts geschrieben (wie bei uns): 2025. Nur Buchstaben laufen von rechts nach links. In einer Zeile — zwei Richtungen. Falle 2: Tauchen in einer Adresse oder einem Schild lateinische Wörter auf — laufen sie auch von links nach rechts, mitten im Rechts-nach-links-Text. Das ist normal.
Teil 4: Die fünf Endformen (Sofit — סופית)
Wenn einer der fünf Buchstaben in die letzte Position eines Wortes rückt, wird er anders geschrieben. Der Laut bleibt — nur die Form ändert sich.
| Regulär | Sofit | Name | Merken |
|---|---|---|---|
| כ | ך | Kaf / Kaf sofit | Sofit „hängt" mit langem Schwanz nach unten |
| מ | ם | Mem / Mem sofit | Sofit — geschlossenes Quadrat |
| נ | ן | Nun / Nun sofit | Sofit — lange senkrechte Linie |
| פ | ף | Pe / Pe sofit | Sofit — Haken nach unten |
| צ | ץ | Tzadi / Tzadi sofit | Sofit — Haken nach unten mit Zacken |
Merkhilfe (Reihenfolge): „ך ם ן ף ץ" — alle fünf „Schwänze" hängen unter die Zeile, außer ם (er steht als geschlossenes Kästchen auf der Zeile). Das ist der visuelle Marker „Wortende".
Beispiel: שלום — am Ende wurde aus dem Mem ein ם. Wäre es שלומ geschrieben, wäre das ein Schreibfehler — Mem am Wortende muss Sofit sein.
Teil 5: Buchstaben, die lautlich zusammenfallen (für das deutsche Ohr)
In moderner Sprache klingen historisch verschiedene Buchstaben gleich. Sie unterscheiden sich nur in der Schrift. Das ist kritisch zu wissen, sonst suchst du im Wörterbuch unter dem falschen Buchstaben.
| Laut | Welche Buchstaben | Anmerkung |
|---|---|---|
| «» (stumm / kehlig) | א (Alef) und ע (Ajin) | Bei den meisten Israelis — beide einfach „Vokalträger". Vom Ohr her praktisch nicht zu unterscheiden. |
| „w" | ב ohne Dagesch und ו (Waw als Konsonant) | Kontextabhängig: ו häufiger in Wortmitte als W zwischen zwei Vokalen. |
| „k" | כּ (Kaf mit Dagesch) und ק (Kof) | Lautgleich, aber verschiedene Buchstaben im Wörterbuch. |
| „t" | ט (Tet) und ת (Taw) | Lautgleich. |
| „s" (stimmlos) | ס (Samech) und שׂ (Sin — ש mit Punkt links) | Lautgleich. |
| „ch" | ח (Chet, kehlig) und כ ohne Dagesch (weicher) | Eigentlich hörbar verschieden: ח rauer, aus dem Hals. Viele Israelis verschmelzen sie. |
Pointe: Sie nach Gehör auseinanderzuhalten ist schwer (manchmal unmöglich). Deshalb ist Rechtschreibung eine eigene Aufgabe, wie im Deutschen „Vater" mit V statt F. Lerne das ganze Wort, nicht den Buchstaben aus dem Laut zu raten.
Teil 6: Kehllaute (für deutschsprachige Lerner)
Hebräisch hat zwei Laute, die das Deutsche nicht hat. Du musst sie neu aufbauen.
Der Laut ח (Chet)
Tiefes kehliges „ch", wie beim Räuspern. Verwechsle es nicht mit dem deutschen Hauch-ch in „ach" — Hebräisch ist rauer, tiefer. Wörter mit ח: חבר (chaver, „Freund"), חמש (chamesh, „fünf").
So bekommst du es hin: sag „k-k-k", und dann, die Zunge in derselben Stellung lassend, atme ohne Verschluss aus — heraus kommt ein raues „chch". Das ist ח.
Der Laut ר (Resch)
Kein gerolltes Zungen-r! Das moderne israelische ר ist kehlig, ähnlich dem deutschen Standard-R (Zäpfchen-R, hinten im Rachen).
So bekommst du es hin: sag deutsches „r" wie in „Rad" — das ist meistens schon nah dran. Es ist ein Reibegeräusch hinten im Rachen, keine Zungenspitze.
Fehler 1 des deutschsprachigen Lerners: zu wenig kehlig sprechen — dünn und vorne. ר ist hinten und kratzig. Fehler 2: ה (h — leichter Hauch) und ח (ch — raues kehliges) verwechseln. Das sind ganz verschiedene Laute. ה — wie ein geflüstertes „he"; ח — wie ein Räuspern.
Teil 7: Mater lectionis — Buchstaben als Vokalhinweise
Vier Konsonantenbuchstaben dienen nebenbei als „Helfer" für Vokale. Das sind א, ה, ו, י — Merkwort: „AHWJ" (in einer Reihe: Alef-He-Waw-Jod).
| Buchstabe | Wann „Konsonant" | Wann „Vokalhinweis" |
|---|---|---|
| א | am Silbenanfang — Vokalträger | (immer „Träger", kein eigener Laut) |
| ה | am Wortanfang — weiches „h" | am Wortende — meist stumm, markiert Femininum |
| ו | zwischen Vokalen — „w" | mitten oder am Wortende — „o" oder „u" |
| י | am Silbenanfang — „j" | mitten im Wort — „i" |
Das ist die kritische Idee, ohne die man nicht versteht, wie Hebräisch ohne Nikkud überhaupt etwas lesbar macht: die Hälfte der „Vokale" im modernen unpunktierten Text sind eigentlich diese vier Buchstaben, getarnt als Vokale. Siehst du ו mitten im Wort — ist das wahrscheinlich „o" oder „u", nicht „w".
Beispiel: תודה (toda, „danke") = Taw + Waw + Dalet + He. Waw = „o", He am Ende — stumm (markiert femininum). Gelesen „todA".
Teil 8: BeGeD KeFeT — Buchstaben mit zwei Lauten
Sechs Buchstaben hatten historisch zwei Laute — einen „harten" (mit Dagesch — Punkt im Inneren) und einen „weichen" (ohne Dagesch). Im modernen Hebräisch ist der Unterschied nur noch bei drei von ihnen erhalten:
| Buchstabe | Mit Dagesch (Punkt) | Ohne Dagesch |
|---|---|---|
| ב | בּ = „b" | ב = „w" |
| כ / ך | כּ = „k" | כ / ך = „ch" |
| פ / ף | פּ = „p" | פ / ף = „f" |
Der Name „BeGeD KeFeT" (בגד כפת) ist ein Merkwort aus diesen sechs Buchstaben (ב ג ד כ פ ת). Historisch hatten alle sechs eine „harte/weiche" Variante. In der modernen Sprache lebt der Unterschied nur noch bei ב, כ, פ. Bei ג, ד, ת gibt es nur einen Laut, der Dagesch verändert die Aussprache nicht.
Praktisch: im unpunktierten Text wird der Dagesch meist nicht geschrieben, und du unterscheidest „b" von „w", „k" von „ch", „p" von „f" aus dem Kontext und aus der Wortkenntnis. Anfangs beängstigend, später normal — so wie wir im Deutschen „Vater" und „fast" trotz F/V-Wechsel intuitiv lesen.
Teil 10: Zahlen 1–10 — Maskulinum und Femininum
Hebräisch zählt sehr eigen: die Zahlen kongruieren im Genus mit dem Gezählten. Und die maskuline Form unterscheidet sich von der femininen gegen die deutsche Intuition: an die Maskulina (3–10) wird ein Suffix „-ah" angehängt, das nach Femininendung aussieht, während die femininen Formen kurz und „nackt" sind.
Das ist das berüchtigte „verdrehte" System. Ausführlich in L28. Hier — nur die Formen, zum Auswendiglernen.
| # | Maskulinum (m) | Translit | Femininum (f) | Translit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | אחד | echad | אחת | achat |
| 2 | שניים | shnayim | שתיים | shtayim |
| 3 | שלושה | shlosha | שלוש | shalosh |
| 4 | ארבעה | arba'a | ארבע | arba |
| 5 | חמישה | chamisha | חמש | chamesh |
| 6 | שישה | shisha | שש | shesh |
| 7 | שבעה | shiv'a | שבע | sheva |
| 8 | שמונה | shmona | שמונה | shmone |
| 9 | תשעה | tish'a | תשע | tesha |
| 10 | עשרה | asara | עשר | eser |
Wahlregel: zählst du ein maskulines Nomen (sefer — Buch, m.) → nimm die maskuline Form (chamisha sfarim — fünf Bücher). Zählst du ein feminines Nomen (mora — Lehrerin, f.) → nimm die feminine (chamesh morot — fünf Lehrerinnen).
Paradox: die kürzeren Formen (shalosh, arba, chamesh) sind feminin. Die längeren mit -ah sind maskulin. Das ist das Gegenteil der deutschen Intuition. Nicht „verstehen" wollen — einfach merken.
Ausnahme: die Zahlen 1 und 2 stehen hinter dem Nomen (sefer echad — „Buch eines"), 3–10 stehen davor (shlosha sfarim — „drei Bücher").
Besonderheit: die Zahl „8" wird in beiden Geschlechtern gleich geschrieben (שמונה), aber maskulin „shmona" gelesen, feminin „shmone". Der Unterschied liegt nur im letzten Vokal.
Beim reinen Zählen „1, 2, 3…" (ohne Nomen) — welches Genus?
Beim bloßen Aufzählen („eins, zwei, drei, vier…") wird die feminine Form benutzt (achat, shtayim, shalosh, arba, chamesh, shesh, sheva, shmone, tesha, eser). Man stellt sich ein unsichtbares Wort „Stück" (feminin) vor.
Wortschatz dieser Lektion
- שלוםHallo / Guten Tag / Tschüss / Frieden
- שלום רבGroßen Gruß
- בוקר טובGuten Morgen
- צהריים טוביםGuten Mittag
- ערב טובGuten Abend
- לילה טובGute Nacht
- להתראותAuf Wiedersehen
- בייTschüss
- תודהDanke
- תודה רבהVielen Dank
- בבקשהBitte
- סליחהEntschuldigung / Verzeihung
- כןJa
- לאNein / Nicht
- מה?Was?
- מי?Wer?
- מה שלומך?Wie geht's?
- טוב, תודהGut, danke
- נעים מאודSehr angenehm
- איך קוראים לך?Wie heißt du?
- קוראים ליIch heiße…
- ספרBuch
- דףSeite / Blatt
- מורהLehrer / Lehrerin
- תלמיד / תלמידהSchüler / Schülerin
| Französisch | Übersetzung | |
|---|---|---|
שלום | Hallo / Guten Tag / Tschüss / Frieden | |
שלום רב | Großen Gruß | |
בוקר טוב | Guten Morgen | |
צהריים טובים | Guten Mittag | |
ערב טוב | Guten Abend | |
לילה טוב | Gute Nacht | |
להתראות | Auf Wiedersehen | |
ביי | Tschüss | |
תודה | Danke | |
תודה רבה | Vielen Dank | |
בבקשה | Bitte | |
סליחה | Entschuldigung / Verzeihung | |
כן | Ja | |
לא | Nein / Nicht | |
מה? | Was? | |
מי? | Wer? | |
מה שלומך? | Wie geht's? | |
טוב, תודה | Gut, danke | |
נעים מאוד | Sehr angenehm | |
איך קוראים לך? | Wie heißt du? | |
קוראים לי | Ich heiße… | |
ספר | Buch | |
דף | Seite / Blatt | |
מורה | Lehrer / Lehrerin | |
תלמיד / תלמידה | Schüler / Schülerin |
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Aufgabe lesen, Antwort auf Hebräisch eintippen und auf Prüfen klicken. Jede Antwort wird zuerst lokal geprüft; in kniffligen Fällen gibt Claude einen Hinweis. Der Fortschritt wird automatisch gespeichert.
🔊 ÜbungenÖffnet die Übungsantworten in der externen App — mit Audio und Wort-für-Wort-Analyse.Übung 1. Sprach-Tonleiter — Buchstaben in Folge
Lies alle 22 Buchstaben laut der Reihe nach, langsam, mit Name und Laut:
א Alef ('), ב Bet (b/w), ג Gimel (g), ד Dalet (d), ה He (h), ו Waw (w/o/u), ז Zajin (z, stimmhaftes s), ח Chet (raues ch), ט Tet (t), י Jod (j/i), כ Kaf (k/ch), ל Lamed (l), מ Mem (m), נ Nun (n), ס Samech (s), ע Ajin ('), פ Pe (p/f), צ Tzadi (ts), ק Kof (k), ר Resch (kehliges r), ש Schin/Sin (sch/s), ת Taw (t).
Wiederhole dreimal. Dann — rückwärts.
Offene Übung — keine automatische Prüfung. Sag die Antworten laut und mach weiter.
Übung 2. Buchstabenerkennung
Schreib den Namen des Buchstabens auf Deutsch (jeweils eine Zeile):
Übung 3. Finde den „Chamäleon"-Buchstaben (BeGeD KeFeT)
In welchen dieser Wörter steckt ein Buchstabe mit zwei möglichen Lauten (ב, כ, פ)?
Übung 4. Endformen (Sofit)
In welchen dieser Wörter steht eine Endform (Sofit)? Welche genau?
Übung 5. Laut vorlesen — Begrüßungen
Lies laut vor, langsam, jeden Buchstaben einzeln aussprechend:
Lies laut vor, langsam, jeden Buchstaben einzeln aussprechend:
- שלום
- תודה
- בוקר טוב
- ערב טוב
- להתראות
- בבקשה
- סליחה
- לילה טוב
Prüfe dich
- שלום → „schalOm" (sch-l-o-m; ו = „o")
- תודה → „todA" (t-o-d-a; ו = „o", ה am Ende stumm)
- בוקר טוב → „bOker tov" (b-o-k-er t-o-w)
- ערב טוב → „Erev tov" (Ajin stumm, erev)
- להתראות → „lehitraOt" (l-e-h-i-t-r-a-'-o-t)
- בבקשה → „bevakaschA" (b-e-w-a-k-a-sch-a; erstes ב „b", zweites „w")
- סליחה → „slichA" (s-l-i-ch-a; ח = raues kehliges ch)
- לילה טוב → „lAjla tov" (l-a-j-l-a; י mitten drin = j, ה stumm)
Offene Übung — keine automatische Prüfung. Sag die Antworten laut und mach weiter.
Übung 6. Zahlen — wähle das Genus
Setz die richtige Zahlform ein. Hinweis: sefer — m., mora — f., talmid — m., talmida — f.
Übung 7. Übersetze die Sätze
Übersetze ins Hebräische:
Übung 8. Frage-Antwort-Matrix
Sprich diesen Mini-Dialog dreimal laut durch, dann aus dem Kopf. Erst eine Stimme, dann die andere.
— שלום! מה שלומך? — שלום, טוב, תודה. ומה שלומך? — גם כן טוב. איך קוראים לך? — קוראים לי דנה. ולך? — קוראים לי יוסי. נעים מאוד. — נעים מאוד.
Translit zur Kontrolle:
— Shalom! Ma shlomekh? — Shalom, tov, toda. U-ma shlomkha? — Gam ken tov. Eikh kor'im lakh? — Kor'im li Dana. U-lekha? — Kor'im li Yossi. Na'im me'od. — Na'im me'od.
Beachte die verschiedenen Formen von „wie geht's" — shlomekh zur Frau Dana, shlomkha zum Mann Yossi. Und „wie heißt du" — lakh (zu f.), lekha (zu m.). Das Genus des Gesprächspartners ändert ALLES. Das ist L4 in Keimform.
Offene Übung — keine automatische Prüfung. Sag die Antworten laut und mach weiter.
Mehr Übung gewünscht? Claude erstellt aus Wortschatz und Thema dieser Lektion eine frische Übung mit 10 Aufgaben.
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Hörtexte
Drei Textvarianten pro Lektion. In glottos.com öffnen für synchrone Audiowiedergabe.
Text AText zu Lektion 1: Alphabet und erste Laute🔊 Audio-Praxis ↗
- שלום.
- שלום, שלום.
- בוקר טוב.
- ערב טוב.
- לילה טוב.
- תודה.
- תודה רבה.
- בבקשה.
- סליחה.
- כן, תודה.
- לא, תודה.
- שלום, מה שלומך?
- טוב, תודה.
- שלומי טוב, תודה.
- ומה שלומך?
- גם כן טוב.
- איך קוראים לך?
- קוראים לי דנה.
- קוראים לי יוסי.
- נעים מאוד.
- נעים מאוד, דנה.
- נעים מאוד, יוסי.
- אני תלמיד.
- אני תלמידה.
- את מורה?
- כן, אני מורה.
- תודה רבה, מורה.
- בבקשה.
- להתראות.
- להתראות, יום טוב.
Text BText zu Lektion 1: Zählen und Zahlen 1–10🔊 Audio-Praxis ↗
- אחת, שתיים, שלוש.
- ארבע, חמש, שש.
- שבע, שמונה, תשע, עשר.
- אחד, שניים, שלושה.
- ארבעה, חמישה, שישה.
- שבעה, שמונה, תשעה, עשרה.
- ספר אחד.
- שני ספרים.
- שלושה ספרים.
- ארבעה ספרים.
- חמישה ספרים.
- תלמידה אחת.
- שתי תלמידות.
- שלוש תלמידות.
- ארבע תלמידות.
- חמש תלמידות.
- שלום, איך קוראים לך?
- קוראים לי דנה.
- נעים מאוד, דנה.
- בת כמה את?
- אני בת שמונה.
- אני בת תשע.
- אני בן עשר.
- דף מספר חמש.
- דף מספר שבע.
- שלוש מורות.
- שבעה תלמידים.
- עשרה ספרים בבקשה.
- תודה רבה.
- שלום, להתראות.
Text CText zu Lektion 1: Erster Tag in Tel Aviv🔊 Audio-Praxis ↗
- שלום!
- שלום, בוקר טוב.
- בוקר טוב. סליחה, את מדברת אנגלית?
- כן, קצת. מה תרצה?
- קפה, בבקשה. תודה.
- בבקשה. עוד משהו?
- לא, תודה. כמה זה?
- עשרה שקלים.
- בבקשה.
- תודה רבה.
- שלום, אני יוסי. נעים מאוד.
- שלום יוסי, אני אנדריי. נעים מאוד.
- מאיפה אתה?
- אני מרוסיה. אתה מתל אביב?
- כן, אני מתל אביב.
- איך קוראים לך, סליחה?
- קוראים לי יוסי. וקוראים לה דנה. היא המורה שלי.
- שלום דנה. נעים מאוד.
- נעים מאוד, אנדריי. ברוך הבא לתל אביב.
- תודה רבה.
- סליחה, מה מספר הטלפון שלך?
- הטלפון שלי: חמש, שלוש, שתיים, שבע.
- תודה. הטלפון שלי: שש, ארבע, תשע, אחת.
- נדבר מחר.
- כן, בסדר. ערב טוב.
- ערב טוב, להתראות.
- להתראות, יוסי.
- ביי, דנה.
- ביי ביי.
- יום טוב.
Die Audiowiedergabe läuft über glottos.com — öffnet sich in einem neuen Tab.
Noch keine Tonleitern oder Matrizen in dieser Lektion — die beginnen ab Lektion 3. Nutze die Hörtexte oben zum Sprechen.
DAS WICHTIGSTE ZUM SCHREIBEN:
- Von RECHTS nach LINKS lesen. Der erste Buchstabe des Wortes ist der rechte.
- 22 Buchstaben — ALLE KONSONANTEN. Vokalbuchstaben gibt es nicht.
- Der Buchstabe trägt selbst keinen Vokal — Vokale liefert das Nikkud (L2) oder der Kontext.
- Ziffern werden von links nach rechts geschrieben (wie bei uns). In einer Zeile — zwei Richtungen.
ALPHABET (22 Buchstaben):
א ב ג ד ה ו ז ח ט י כ ל מ נ ס ע פ צ ק ר ש ת
Alef Bet Gim Dal He Waw Zaj Chet Tet Jod Kaf Lam Mem Nun Sam Ajin Pe Tza Kof Resch Schin Taw
ENDFORMEN (SOFIT — am Wortende):
כ → ך (Kaf)
מ → ם (Mem)
נ → ן (Nun)
פ → ף (Pe)
צ → ץ (Tzadi)
Merkhilfe: ך ם ן ף ץ — vier hängen nach unten, ם — geschlossenes Quadrat.
BeGeD KeFeT (ein Buchstabe — zwei Laute):
בּ = „b" ב = „w"
כּ = „k" כ = „ch" (= ך am Ende)
פּ = „p" פ = „f" (= ף am Ende)
(ג ד ת historisch auch, aber im modernen Hebräisch nur ein Laut.)
LAUTGLEICHE PAARE (verschiedene Buchstaben — gleiche Aussprache):
„'" stumm: א ע
„w": ב (ohne Dagesch) ו (als Konsonant)
„k": כּ ק
„t": ט ת
„s" (stimml): ס שׂ
„ch": ח (rauer) כ (weicher)
MATER LECTIONIS (Buchstaben als Vokalhinweise) — Merkwort AHWJ:
א — Vokalträger am Silbenanfang
ה — meist stumm am Wortende (f.-Marker)
ו — in Wortmitte „o" oder „u"
י — in Wortmitte „i"
KEHLLAUTE (nicht im Deutschen):
ח = raues kehliges „ch" (wie Räuspern)
ר = kehliges „r" (deutsches Standard-R, NICHT gerolltes Zungen-r!)
ה = leichtes englisches „h" (Hauch, NICHT deutsches „ch")
BEGRÜSSUNGEN:
שלום shalom hallo / Frieden
בוקר טוב boker tov guten Morgen
ערב טוב erev tov guten Abend
לילה טוב layla tov gute Nacht
להתראות lehitra'ot auf Wiedersehen
תודה (רבה) toda (raba) danke (vielmals)
בבקשה bevakasha bitte
סליחה slicha entschuldige
כן / לא ken / lo ja / nein
מה שלומך? ma shlomkha (m.) / shlomekh (f.) wie geht's?
איך קוראים לך? eikh kor'im lekha (m.) / lakh (f.) wie heißt du?
קוראים לי… kor'im li… ich heiße…
נעים מאוד na'im me'od sehr angenehm
ZAHLEN 1–10 (zwei Geschlechter!):
# m. f.
1 echad אחד achat אחת
2 shnayim שניים shtayim שתיים
3 shlosha שלושה shalosh שלוש
4 arba'a ארבעה arba ארבע
5 chamisha חמישה chamesh חמש
6 shisha שישה shesh שש
7 shiv'a שבעה sheva שבע
8 shmona שמונה shmone שמונה
9 tish'a תשעה tesha תשע
10 asara עשרה eser עשר
Paradox: kurze Formen = f., lange mit -ah = m.
Bloßes Zählen „eins, zwei, drei…" — feminine Formen.
Nächster Schritt: Lektion 2 — Nikkud (Vokalzeichen). Du lernst, wie die 22 Konsonantenbuchstaben mit den Zeichen unter und über der Zeile zu vollwertigen Wörtern werden. Das ist die letzte Lektion, in der Schrift Selbstzweck ist; ab L3 beginnt die eigentliche Grammatik.
Nächster Schritt: Lektion 2 — Nikkud (Vokalzeichen). Du lernst, wie die 22 Konsonantenbuchstaben mit den Zeichen unter und über der Zeile zu vollwertigen Wörtern werden. Das ist die letzte Lektion, in der Schrift Selbstzweck ist; ab L3 beginnt die eigentliche Grammatik.