Lektion 48: Betonung, Intonation, verbundene Rede — wie du klingst und Muttersprachler verstehst
So arbeitest du mit dieser Lektion
- Lies die Regeln — diesmal ist deine Aufgabe nicht „wissen", sondern hören und produzieren.
- Sprich jedes Beispiel laut aus. Ohne das ist die Lektion tot.
- Hör Muttersprachlern zu — Filme, Podcasts, Lieder — und fang bewusst schwache Formen und Verbindungen ein.
- Nimm dich selbst auf — gnadenlos, aber der einzige Weg, deinen Akzent von außen zu hören.
Auf B2 sagst du die richtigen Wörter in der richtigen Reihenfolge. Auf C1 klingst du so, wie sie klingen. Der Unterschied liegt nicht in den Wörtern — sondern im Rhythmus, in der Betonung und in den Verschmelzungen.
Teil 1: Warum Englisch „anders" klingt
Der Hauptgrund, warum englische Rede einem Deutschsprachigen schnell und unverständlich vorkommt, ist nicht das Tempo. Es ist der Rhythmus.
Deutsch ist eine eher gleichmäßig getaktete Sprache. Jede Silbe wird relativ klar artikuliert, mit klaren Silbengrenzen. Ich-ler-ne-Eng-lisch — fünf einigermaßen gleichgewichtige Silben.
Englisch ist eine ausgeprägt betonungsgetaktete Sprache. Lang und stark sind nur die betonten Silben. Zwischen den betonten werden die unbetonten gestaucht, geschluckt, verschmolzen. I'm STUdy-ing ENglish — zwei starke Schläge, dazwischen alles „eingedampft".
Regel: im Englischen ist der Abstand zwischen betonten Silben zeitlich ungefähr gleich. Egal, wie viele unbetonte dazwischenliegen — zwei oder sechs. Die betonten „stehen am Platz", die unbetonten „dehnen oder stauchen sich" passend zum Rhythmus.
Das ist der berühmte stress-timed rhythm. Deswegen klingt englische Rede stoßartig — pum-pa-pa-pum-pa-pum — und nicht wie eine gleichmäßige Silbenkette.
Wichtigste Folge: wenn du Englisch sprichst und jede Silbe gleich deutlich artikulierst (wie du es im Deutschen gewohnt bist), hört der Muttersprachler das als „Roboter" oder „Ausländer". Das deutliche Sprechen der unbetonten Silben ist dein Hauptakzent — nicht das „r" oder das „th".
Kontrast Deutsch ↔ Englisch: Deutsch hat zwar Wortbetonung und eigene Reduktion (das schwache e in Liebe), aber die Rhythmusspannung zwischen betonten und unbetonten Silben ist im Englischen viel extremer. Du musst lernen, deutlich mehr zu reduzieren als im Deutschen.
Teil 2: Sentence stress — was im Satz betont ist, was nicht
Nicht jedes Wort im Satz wird gleich betont. Es gibt eine eiserne Regel:
Betont: Inhaltswörter — Substantive, Verben (außer to be und Hilfsverben), Adjektive, Adverbien, Fragewörter, die Negation not. Unbetont: Funktionswörter — Artikel, Präpositionen, Konjunktionen, Pronomen, to be, Hilfsverben (have, do, can, will, would), and, or, but.
Beispiel. Der Satz „I'm going to the shop to buy some bread" klingt in natürlicher Rede so:
I'm GO-ing to the SHOP to BUY some BREAD.
Vier betonte Wörter: going, shop, buy, bread. Der Rest — Hintergrund, geschluckt.
Satzlänge: neun Wörter. Starke Schläge: vier. Zeit: ungefähr so viele „Bums", als wären es nur vier Wörter (GOing, SHOP, BUY, BREAD).
Sprich die beiden Varianten:
- I am going to the shop to buy some bread. (jedes Wort gleich — klingt deutsch)
- I'm GOing-tothe SHOP to BUY-some BREAD. (mit Rhythmus — klingt englisch)
Genau die zweite Variante sprechen Muttersprachler.
Teil 3: Word stress — wo die Betonung im Wort sitzt
Im Englischen gibt es keinen festen Betonungsort. Im Deutschen liegt sie meist nahe an der Wurzel oder Erststelle (Auto, Apfel). Im Englischen musst du es für jedes Wort wissen. Aber es gibt Muster:
Substantive und Adjektive — meist auf der ersten Silbe
| Wort | Betonung |
|---|---|
| TAble | erste |
| HAPpy | erste |
| WINdow | erste |
| COMputer | zweite (oft auswendig zu merken) |
| imPORtant | zweite |
Verben — oft auf der zweiten Silbe
| Wort | Betonung |
|---|---|
| aGREE | zweite |
| deCIDE | zweite |
| beGIN | zweite |
| arRIVE | zweite |
Betonungsverschiebung zwischen Substantiv und Verb (Wiederholung aus L46)
| Wort | Subst. | Verb |
|---|---|---|
| record | REcord | reCORD |
| present | PREsent | preSENT |
| object | OBject | obJECT |
| contract | CONtract | conTRACT |
Lange Wörter mit Suffixen — Betonung wird zum Suffix gezogen
| Suffix | Wo die Betonung sitzt | Beispiel |
|---|---|---|
| -tion / -sion | eine Silbe vor dem Suffix | educAtion, attenTION, deciSION |
| -ity | eine Silbe vor dem Suffix | aBIlity, possiBIlity |
| -ic | eine Silbe vor dem Suffix | draMAtic, ecoNOmic |
| -ial | eine Silbe vor dem Suffix | fiNANcial, cereMOnial |
| -ous | meist auf dem Stamm | DANgerous, FAmous |
Hack: Wörter auf -tion, -sion, -ity, -ic, -ial folgen der Regel „eine Silbe vor dem Suffix". Eines der wenigen eisernen Muster im Englischen.
Teil 4: Weak forms — schwache Formen der Funktionswörter
Das ist der wichtigste Mechanismus, der die Rede flüssig macht. Unbetonte Funktionswörter im Redestrom wechseln ihren Vokal zum neutralen „Schwa" (ə — kurz, unbestimmt, wie das deutsche e in Liebe).
| Wort | Starke Form (betont) | Schwache Form (im Fluss) |
|---|---|---|
| and | /ænd/ — „änd" | /ən/ — „n" (wie in „fish 'n' chips") |
| to | /tuː/ — „tu" | /tə/ — „tə" |
| for | /fɔː/ — „fo" | /fə/ — „fə" |
| of | /ɒv/ — „ov" | /əv/ — „əv", oft nur /ə/ |
| can | /kæn/ — „kän" | /kən/ — „kn" |
| have | /hæv/ — „häv" | /əv/ — „əv" (ohne h!) |
| are | /ɑː/ — „ar" | /ə/ — „ə" |
| was | /wɒz/ — „woz" | /wəz/ — „wəz" |
| at | /æt/ — „ät" | /ət/ — „ət" |
| that (Konj.) | /ðæt/ — „ðät" | /ðət/ — „ðət" |
Beispiel in Aktion
„I want to go to the shop to buy a book for him."
Wenn du jedes Wort stark sprichst, klingt's schrecklich:
I — WONT — TU — GOU — TU — ÐE — SCHOP — TU — BAJ — EI — BUK — FOR — HIM.
So spricht ein Lerner. Der Muttersprachler spricht nur die Inhaltswörter stark, die Funktionswörter auf Schwa:
I WONT tə GOU tə ðə SCHOP tə BAJ ə BUK fə im.
Schwache Formen sind 80 % des Unterschieds zwischen „Ausländer" und „Einheimischer".
Hörregel: wenn du im Film „I gonna go" statt „I'm going to go" hörst, ist das kein schlechtes Englisch. Das ist eine normale schwache Form.
Wichtig: versuch nicht, jedes Wort zu hören. Der Muttersprachler spricht selbst nicht jedes Wort einzeln aus. Hör die starken Schläge und ergänze die Funktionswörter aus dem Kontext.
Teil 5: Connected speech — wie Wörter verschmelzen
Das sind die vier Hauptmechanismen, die Rede „verbunden" machen.
1. Linking (Bindung) — Konsonant + Vokal
Wenn ein Wort auf einen Konsonanten endet und das nächste mit einem Vokal beginnt, rutscht der Konsonant zum Vokal:
| Geschrieben | Gesprochen |
|---|---|
| an apple | an_apple — „ən-äpl" |
| turn off | turn_off — „tör-noff" |
| pick it up | pick_it up — „pi-kitap" |
| look at it | look_at it — „lu-kə-tit" |
Deutsch macht das nicht — wir setzen einen Glottisschlag (knacklauthaft) vor jeden vokalisch beginnenden Wortanfang: die-Ente hat ein hartes Trennzeichen vor Ente. Im Englischen ist das genau umgekehrt: keine Trennung, alles fließt.
2. Elision (Wegfall) — Verschwinden von /t/ und /d/
Mitten zwischen zwei Konsonanten fallen die Laute /t/ und /d/ oft weg:
| Geschrieben | Gesprochen |
|---|---|
| next day | „neks dej" (t verschwindet) |
| last night | „las najt" |
| good night | „gu najt" |
| old man | „oul män" |
3. Assimilation (Anpassung) — Nachbarlaute verschmelzen
Konsonanten an Wortgrenzen passen sich dem Nachbarn an:
| Geschrieben | Gesprochen |
|---|---|
| good boy | „gub boj" (d → b vor b) |
| ten minutes | „tem minits" (n → m vor m) |
| this year | „ðischiə" (s + y → sch) |
| did you | „didschu" (d + y → dsch) |
4. Contractions (Zusammenziehungen)
Das ist nicht „umgangssprachlich" — das ist die Norm der Rede. Muttersprachler sagen immer I'm, you're, he's, don't, won't, can't. Die volle Form I am, you are, he is klingt in der Rede betont oder formell.
| Volle Form | Zusammenziehung |
|---|---|
| I would have | I'd've — „ajdəv" |
| should not have | shouldn't've — „schudntəv" |
| going to | gonna (umgangssprachlich) |
| want to | wanna (umgangssprachlich) |
| got to | gotta (umgangssprachlich) |
| kind of | kinda (umgangssprachlich) |
Achtung: gonna, wanna, gotta sind nur mündliche Formen. Geschrieben (außer in Nachrichten an Freunde) schreibt man sie nicht. Aber gesprochen verwenden Muttersprachler sie ständig.
Teil 6: Intonation — die Melodie des Satzes
Intonation ist das Steigen und Fallen der Stimme am Satzende. Sie trägt Bedeutung — unabhängig von den Wörtern.
Fallende Intonation (falling) — Ende, Aussage
This is my book. ↓
I went to London yesterday. ↓
Where do you live? ↓ (W-Frage)
Fallende Intonation = Sicherheit, Abschluss. Verwendet in Aussagen, Befehlen und in W-Fragen (wo, wer, was, wann).
Steigende Intonation (rising) — Frage, Offenheit
Are you ready? ↑
Do you like it? ↑
Really? ↑
Steigend = Unsicherheit, Offenheit, Antwort erwartet. Verwendet in Ja/Nein-Fragen und in Phrasen mit „nicht abgeschlossenem" Charakter.
Fall-rise (Fall-Anstieg) — Vorbehalt, Zweifel
I like it... ↓↑ (mit Vorbehalt — „gefällt mir, aber es gibt einen Haken")
Well, yes... ↓↑ („ja, aber...")
Das ist eine komplexe und sehr C1-typische Intonation. Sie signalisiert sofort: „ich bin nicht ganz einverstanden" oder „es gibt eine Bedingung".
Kontrast mit dem Deutschen: die deutsche Frageintonation steigt am Ende stark und steil. Die englische ist ein sanfter Anstieg. Wenn du aus Gewohnheit den steilen Sprung machst, klingst du zu fordernd.
Sonderfall W-Fragen
Where are you going? ↓ (neutrale Frage — normales Fallen)
Where are you going? ↑ (Überraschung, Nachfragen — Anstieg)
Dieselbe W-Frage mit Fall — neutral, mit Anstieg — verwundert. C1-Sensibilität.
Teil 7: Wichtigste praktische Folge — wie du trainierst
Shadow technique (Schatten-Imitation)
- Nimm ein kurzes Audiofragment mit einem Muttersprachler (15–30 Sekunden).
- Hör es.
- Sprich gleichzeitig mit dem Sprecher, indem du seinen Rhythmus und seine Intonation imitierst.
- Versuch nicht zu übersetzen — versuch, den Klang zu kopieren.
- Wiederhole, bis dein Rhythmus mit seinem zusammenfällt.
Das ist die effizienteste Methode, den Sprachapparat umzustellen. Besser 10 Minuten Shadowing pro Tag als eine Stunde normales Sprechen.
Ear training — hör auf Funktionswörter
Stell einen Podcast ein und fang bewusst in der Rede ein:
- schwache Form von to — „tə"
- schwache Form von and — „n"
- Zusammenziehungen would've, should've, could've
- Bindungen next_day, last_night
Je mehr du sie auf dem Ohr erkennst, desto schneller tauchen sie in deiner Rede auf.
Wortschatz dieser Lektion
- I'm gonna...ich werde...
- I wanna...ich will...
- I gotta...ich muss...
- You should'vedu hättest sollen
- I would'veich hätte
- I could'veich hätte können
- What're you doing?was machst du?
- How're you?wie geht's?
- Where's it?wo ist es?
- Whatcha up to?was machst du gerade?
- D'you know?weißt du?
- D'you wanna?willst du?
- Lemme seelass mich mal schauen
- Gimme thatgib mir das
- Dunnoweiß nicht (don't know)
- kindairgendwie, sozusagen (kind of)
- sortairgendwie (sort of)
- 'causeweil (because)
- 'emsie (them)
- yadu (you, umgangssprachlich)
- yeahja (yes)
- nopenein (no)
- nahnö
- Right?stimmt's?
- Really?echt?
- Got itverstanden
- Sureklar
- Maybevielleicht
- Definitelydefinitiv
- Probablywahrscheinlich
- Hopefullyhoffentlich
- Honestlyehrlich gesagt
- Actuallyeigentlich
- Basicallyim Grunde
- Anywayjedenfalls
- Whateveregal, was auch immer
- You know what I meandu weißt, was ich meine
- That's the thingdas ist die Sache
| Französisch | Übersetzung | |
|---|---|---|
I'm gonna... | ich werde... | |
I wanna... | ich will... | |
I gotta... | ich muss... | |
You should've | du hättest sollen | |
I would've | ich hätte | |
I could've | ich hätte können | |
What're you doing? | was machst du? | |
How're you? | wie geht's? | |
Where's it? | wo ist es? | |
Whatcha up to? | was machst du gerade? | |
D'you know? | weißt du? | |
D'you wanna? | willst du? | |
Lemme see | lass mich mal schauen | |
Gimme that | gib mir das | |
Dunno | weiß nicht (don't know) | |
kinda | irgendwie, sozusagen (kind of) | |
sorta | irgendwie (sort of) | |
'cause | weil (because) | |
'em | sie (them) | |
ya | du (you, umgangssprachlich) | |
yeah | ja (yes) | |
nope | nein (no) | |
nah | nö | |
Right? | stimmt's? | |
Really? | echt? | |
Got it | verstanden | |
Sure | klar | |
Maybe | vielleicht | |
Definitely | definitiv | |
Probably | wahrscheinlich | |
Hopefully | hoffentlich | |
Honestly | ehrlich gesagt | |
Actually | eigentlich | |
Basically | im Grunde | |
Anyway | jedenfalls | |
Whatever | egal, was auch immer | |
You know what I mean | du weißt, was ich meine | |
That's the thing | das ist die Sache |
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🔊 ÜbungenÖffnet die Übungsantworten in der externen App — mit Audio und Wort-für-Wort-Analyse.Übung 1. Finde die betonten Wörter im Satz
Lies jeden Satz zweimal laut: das erste Mal „deutsch", indem du alles betonst; das zweite Mal — nur die Inhaltswörter. Welche Wörter sind stark?
Übung 2. Wo liegt die Betonung im Wort?
Setz die Betonung in jedem Wort (gib die Nummer der betonten Silbe an):
Setz die Betonung in jedem Wort (gib die Nummer der betonten Silbe an):
- education
- responsible
- economic
- photographer
- develop
- development
- comfortable
- opportunity
Lösung
- educAtion (3., Silbe vor -tion)
- resPONsible (2.)
- ecoNOmic (3., Silbe vor -ic)
- phoTOgrapher (2.)
- deVElop (2., Verb)
- deVElopment (2., dieselbe Wurzel)
- COMfortable (1., germanische Wurzel)
- opporTUnity (3., Silbe vor -ity)
Beachte das Muster: -tion, -ity, -ic ziehen die Betonung zu sich, eine Silbe davor.
Offene Übung — keine automatische Prüfung. Sag die Antworten laut und mach weiter.
Übung 3. Verwandle in schwache Formen
Schreib um, ersetze die starken Formen der Funktionswörter durch schwache (mit Apostroph oder Aussprache):
Übung 4. Steigend oder fallend?
Setz einen Pfeil (↑ oder ↓) ans Ende jeder Phrase:
Übung 5. Entziffer die flüssige Rede
Schreib diese umgangssprachlichen Zusammenziehungen in der „vollen" Form:
Übung 6. Verschmelzungen
Lies laut, markiere, welche Konsonanten zum nächsten Vokal „rutschen":
Lies laut, markiere, welche Konsonanten zum nächsten Vokal „rutschen":
- Turn off the light.
- Pick up the book.
- Take it off the table.
- Look at this picture.
- Put it on the shelf.
Lösung
- Tur-n_off the light. (n rutscht zu off)
- Pic-k_up the book. (k zu up)
- Ta-ke_it off the table. (k zu it, t zu off)
- Loo-k_at this picture. (k zu at)
- Pu-t_it on the shelf. (t zu it, t zu on)
Alles „eingedampft" — klingt wie ein langes Wort.
Offene Übung — keine automatische Prüfung. Sag die Antworten laut und mach weiter.
Übung 7. Übersetze mit natürlichem Rhythmus
Übersetze ins Englische und sprich es laut, sodass nur 2–4 starke Schläge entstehen:
Mehr Übung gewünscht? Claude erstellt aus Wortschatz und Thema dieser Lektion eine frische Übung mit 10 Aufgaben.
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Hörtexte
Drei Textvarianten pro Lektion. In glottos.com öffnen für synchrone Audiowiedergabe.
Text AText A zu Lektion 48: Natürlicher Rhythmus und schwache Formen🔊 Audio-Praxis ↗
- I'm going to the shop to buy some bread.
- She's been working there for nearly five years.
- We would have come, but the car broke down.
- He told me he couldn't help me with the project.
- They've been waiting at the station for an hour.
- What are you doing at the weekend?
- I don't know what to say, honestly.
- Let me think about it for a minute.
- You should have called me much earlier.
- I want to learn how to cook properly.
- Could you turn off the light, please?
- Don't forget to lock the door when you leave.
- I'll pick you up at the airport tomorrow.
- He doesn't really like this kind of music.
- We could have done it together last week.
- There isn't much we can do about it now.
- I would like to order a coffee and a sandwich.
- She's just popped out for a quick walk.
- They've been to Italy more times than I can count.
- I've got to finish this report before five.
- Have you seen my keys anywhere by any chance?
- It looks like it's going to rain again tonight.
- He's been trying to call you all morning.
- We're thinking about moving to a bigger flat.
- She didn't want to talk about it at all.
- I would have helped you if you had asked.
- There's been a problem with the heating system.
- Could you pass me the salt and pepper, please?
- He said he'd be here by half past seven.
- I'm afraid I have to go in a few minutes.
Text BText B zu Lektion 48: Fragen und Intonation🔊 Audio-Praxis ↗
- Where are you going on holiday this summer?
- Are you ready to leave in five minutes?
- What time does the next train arrive?
- Do you know where the post office is?
- How long have you been studying English?
- Have you ever been to New York before?
- Why didn't you tell me about it earlier?
- Could you give me a hand with these boxes?
- When did you start working at this company?
- Is there a cash machine somewhere near here?
- Who left the door open last night?
- Can you speak a little more slowly, please?
- How much does this jacket cost?
- Did you finish the homework on time?
- What's the best way to get to the city centre?
- Are you coming to the party on Saturday?
- Why are you wearing such a heavy coat today?
- Does anyone know what time the show starts?
- Have you tried this restaurant before?
- Where did you put my phone charger?
- Is your sister still living in London?
- What kind of music do you usually listen to?
- Could you call me back in about ten minutes?
- When was the last time you saw him?
- Do you really think it's going to rain tonight?
- How many languages can your father speak?
- Is this seat free, by any chance?
- What did the doctor say about the test results?
- Are you sure you don't want to come along?
- Why does everyone always ask me the same question?
Text CText C zu Lektion 48: Flüssiger Alltagsdialog🔊 Audio-Praxis ↗
- Hey, what are you up to this weekend?
- Not much, honestly. Just gonna stay home and rest.
- Oh come on, that sounds boring. Wanna come out with us?
- Where are you guys going?
- Well, we were thinking about that new place on Main Street.
- The one with the live music? I've heard it's pretty good.
- Yeah, exactly. We've gotta book a table though.
- What time were you planning to go?
- Around eight, I think. Earlier if we can get in.
- You know what, count me in. I could use a night out.
- Awesome. I'll let the others know you're coming.
- By the way, is anyone driving, or are we getting a cab?
- I'd rather not drive, to be honest.
- Yeah, me neither. Let's just split a cab.
- Cool. So I'll meet you at the corner around seven thirty.
- Sounds good. Should I bring anything?
- Nah, just yourself. Maybe wear something nicer than usual.
- Why, is there a dress code or something?
- Kind of. They don't like trainers and stuff like that.
- Got it. I'll wear my black shoes then.
- Perfect. Oh, and bring a jacket. It's supposed to get chilly.
- Thanks for the heads-up. I would've totally forgotten.
- No worries. That's what friends are for, right?
- Speaking of which, is Sarah coming too?
- Yeah, she's bringing her new boyfriend, apparently.
- Oh really? I haven't met him yet. What's he like?
- I dunno, I've only seen him once. He seems nice enough.
- Well, I guess we'll find out tonight.
- Anyway, I've gotta run. See you at seven thirty.
- Cool, see you then. Don't be late!
Die Audiowiedergabe läuft über glottos.com — öffnet sich in einem neuen Tab.
Mundtraining
Kernprinzip: 95 % Mundtraining. Lies jede Zeile laut. Nicht nur hinschauen — sprechen.
Teil 9: Sprachtonleitern
🔊 Audio-PraxisTonleiter 1 — Sentence stress (nur starke Schläge laut)
Lies laut, betone nur die hervorgehobenen Wörter und schluck den Rest:
I'm GOing to the SHOP to BUY some BREAD.
She WANTS to LEARN how to PLAY the GUItar.
We've been WAIting for HOURS at the STAtion.
He SAID he would HELP me with the PROject.
They've DEcided to MOVE to a BIGger HOUSE.
Tonleiter 2 — Schwache Form von to
Sprich to als „tə", sehr kurz:
I want tə go.
She likes tə read.
He needs tə study.
We have tə leave.
They tried tə help.
Tonleiter 3 — Schwache Form von have
Im Perfekt ist have fast immer „schwach":
I've finished it. („ajv" — nicht „aj häv")
You've done well. („juw" — nicht „ju häv")
She's gone home. („schis" — nicht „schi häs")
We've seen it. („wiw")
They've left already. („ðeiw")
Tonleiter 4 — Linking Konsonant + Vokal
Lies laut, klebe an der Stoßfuge:
turn_off the light
pick_it_up please
take_it_off
this_is_an_apple
look_at_it
Teil 10: Sprachmatrix
🔊 Audio-PraxisMatrix 1 — Ja/Nein-Frage mit steigender Intonation
Are you ready? ↑ — Yes, I am. ↓
Do you like it? ↑ — Yes, I do. ↓
Is she coming? ↑ — No, she isn't. ↓
Have you seen it? ↑ — Yes, I have. ↓
Can you help me? ↑ — Of course. ↓
Matrix 2 — W-Frage mit fallender Intonation
Where are you going? ↓ — To the shop. ↓
What did you say? ↓ — Nothing important. ↓
Who is that man? ↓ — My new neighbour. ↓
Why are you late? ↓ — The train was delayed. ↓
When does it start? ↓ — At seven. ↓
Matrix 3 — Zusammenziehungen in lebendiger Rede
What're you doing? — I'm watching TV.
Where're you going? — I'm going home.
How're you feeling? — I'm feeling great.
What've you been up to? — Nothing much.
Where've you been? — At the library.
ENGLISCH = betonungsgetaktete Sprache (stress-timed).
Abstand zwischen betonten Silben ~ gleich.
Unbetonte werden zum Rhythmus gestaucht.
SENTENCE STRESS — was betont wird:
BETONT: Substantive, Vollverben, Adjektive,
Adverbien, Fragewörter, NOT.
UNBETONT: Artikel, Präpositionen, Konjunktionen, Pronomen,
to be, Hilfsverben (have, do, can, will), and/or/but.
WORD STRESS — wo die Betonung im Wort sitzt:
Substantive/Adjektive → meist 1. Silbe
Verben → meist 2. Silbe
Verschiebung Subst./Verb: REcord (Subst.) / reCORD (Verb)
Suffixe -tion, -sion, -ity, -ic, -ial → Betonung auf der Silbe VORHER
educAtion, responsiBIlity, ecoNOmic
WEAK FORMS (schwache Formen) — der Hauptmechanismus der Flüssigkeit:
and → /ən/ "n"
to → /tə/ "tə"
for → /fə/ "fə"
of → /əv/ "əv"
can → /kən/ "kn"
have → /əv/ "əv" (h fällt weg!)
are → /ə/ "ə"
was → /wəz/ "wəz"
CONNECTED SPEECH (verbundene Rede):
LINKING: Konsonant + Vokal → rutscht über
turn_off, pick_it_up, an_apple
ELISION: t/d zwischen Konsonanten fällt weg
next day → "neks dej", last night → "las najt"
ASSIMILATION: Konsonanten passen sich dem Nachbarn an
good boy → "gub boj", did you → "didschu"
CONTRACTIONS: I'm, don't, won't, I'd've, would've
Umgangssprachlich: gonna, wanna, gotta, kinda, dunno
INTONATION:
Aussage: ↓ fallend
W-Frage: ↓ fallend (Where do you live?)
Ja/Nein: ↑ steigend (Are you ready?)
Fall-rise: ↓↑ Vorbehalt ("I like it..." but...)
DEUTSCH ↔ ENGLISCH:
Deutsch hat klare Silbengrenzen + Glottisschlag vor Vokal.
Englisch verschmilzt, schluckt, reduziert deutlich stärker.
Stage-5-Arbeit: gezielt aufhören, deutlich zu sein —
fang an zu fließen.
GESPROCHENE WENDUNGEN (im Ohr behalten!):
gonna = going to wanna = want to gotta = got to
kinda = kind of sorta = sort of dunno = don't know
could've = "kudv" should've = "schudv"
whatcha = what are you d'you = do you
lemme = let me gimme = give me
'cause = because 'em = them
TRAINING:
Shadowing: hören und gleichzeitig mitsprechen.
Nimm dich auf — hör dich von außen.
Hör auf Funktionswörter — fang das Schwa im Strom.
Nächster Schritt: Lektion 49 — Englisch in der realen Welt. BrE vs. AmE, regionale Varianten, Sprache der Nachrichten, Wirtschaft und digitalen Kommunikation.
Nächster Schritt: Lektion 49 — Englisch in der realen Welt. BrE vs. AmE, regionale Varianten, Sprache der Nachrichten, Wirtschaft und digitalen Kommunikation.